Frage:

Was ist eine Istagosthi?

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Antwort:

In einer Istagosthi wird jede einzelne Abteilung (eines Tempels) in die Überlegungen miteinbezogen. Sie alle sind wichtig. Denkt nicht, eure Abteilung sei die Wichtigste. Denkt an alle und dann geht sie einzeln durch. Es gibt viele Dinge und sie alle sind wichtig. Beschwert euch nicht über die Arbeit von anderen, sondern achtet ihre geleistete Arbeit und ermutigt die Leute. Bedankt euch!
Persönliche oder andere zwischenmenschliche Probleme sind Gegenstand persönlicher Gespräche und sollten ausserhalb der Istagosthis geführt werden. Sprecht in den Istagosthis nicht über solche Probleme, sondern verbreitet Ermutigung. Dies wird das Schatzhaus des göttlichen Dienstes lebendig erhalten.

Wenn ihr daher zusammenkommt, fertigt als erstes eine Liste von allen Programmen/Projekten an. Und dann fragt: "Gibt es etwas von besonderer Wichtigkeit?" Jeder sollte voller Freude aus einer Istagosthi gehen. In der Istagosthi werdet ihr herausfinden, was ein jeder für Krishna tut. Und in unseren Internet-Chats (Infos unter www.gurumaharaj.de) werdet ihr herausfinden, was all die Geweihten in der ganzen Welt für Krishna tun.

Die Istagosthi ist ein Wunsch des geistigen Meisters. Ohne ein Istagosthi gibt es keinen Tempel. Dann handelt es sich nur um eine leeres Gerippe! Ein Tempel ist ein Ort, an dem ein jeder erfreut und geachtet werden sollte. Alles was im Tempel vorgeht, sollte allen im Tempel wohnenden Geweihten bekannt sein. Interessiert euch für die Widmung von anderen! Das vermindert das eigene Ego. Kümmere dich nicht ausschliesslich um den Dienst, den du verrichtest.

Nun haben wir zum Beispiel (in Südamerika) die Vrinda-Awards ins Leben gerufen.
Wann immer ihr irgendeinen Geweihten seht, der aussergewöhnliche Arbeit verrichtet, sollte dies erwähnt werden. So viel Dienst geht von all den Geweihten aus. Manchmal leisten die Geweihten sehr viel Dienst, aber verbleiben sehr still. Einige Dinge nehmen Jahre der Vorbereitung in Anspruch. Du weisst es ganz einfach nicht, wenn du dem nicht deine Aufmerksamkeit schenkst. Lernt die Arbeit von anderen wertzuschätzen und denkt dann darüber nach, wie ihr sie nutzen könnt. Es ist nicht leicht, aber versucht es! Zum Beispiel haben wir in Berlin mindestens 50 Programme für Chaitanya Mahaprabhu.
Die Geweihten verrichten die Arbeit um Krishna zu erfreuen, nicht um selbst verherrlicht zu werden. Wenn ihr euch nicht darum kümmert, was andere Personen tun, dann kümmern euch diese Personen auch nicht sehr.

 

 

 

 

 

 

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